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Die Volleyball Gruppe Hannover auf Reisen ....
.... Volleyball in Leipzig, fast wie jedes Jahr oder schöner? Na ist doch klar, frag einen Volleyballer von Stempelkissen oder einen Sportsfreund aus Leipzig und die Antwort ist klar. Schöner natürlich, was auch sonst. Das erste Maiwochenende in 2009 stand wieder ganz unter dem Motto der Völkerverständigung. Hannover – Leipzig, Niedersachen – Sachsen, reines Hochdeutsch gegen kuriose Sprachakrobatik. Aber man muss sagen, es klappt und das nun schon im 19. ten Jahr nach der Wiedervereinigung.
Am sonnigen Maifeiertag zog es die Ersten schon um 12:00 Uhr mittags in Richtung Sachsen. Die Nachhut fuhr dann so kurz nach 15:00 Uhr zu dem verabredeten Treffpunkt in Leipzig. Um 17 Uhr sollte das Treffen sein, und als die so genannte Nachhut um 18:00 Uhr in Leipzig bei dem Michael aufschlug, wurden Sie von ihm nebst Familie freundlich empfangen. Doch dann die Frage: wo war der Rest? Leute treffen sich, Leute quatschen miteinander, Leute kommen zu spät... Das kennt man ja! Der Gastgeber hatte sich sehr ins Zeug gelegt, den Garten dekoriert, den Grill vorbereitet, Getränke gekühlt, und was fehlte waren die Gäste. Letztere kamen dann aber doch noch. Die Wiedersehensfreude bei allen war groß und gleich ging es zum gemütlichen Teil über. Dieser ging bis in die späte Nacht hinein und musste wegen der Gemütlichkeit dann doch schweren Herzens beendet werden.
Der Morgen des Samstags kam und brachte dem gesamten Stempelkissen Team wieder Ernüchterung, was man nun so oder so sehen kann. Auf jeden Fall war die Volleyball Gruppe Hannover ja nach Leipzig gekommen, um Volleyball zu spielen und um ein schönes Wochenende zu haben. Doch was ist die schönste Nebensache der Welt für einen Volleyballer? Richtig, Volleyball spielen und so sollte an diesem Tage erst einmal die Pflicht in Angriff genommen werden, bevor die Kür beginnen konnte. Ab 09:30 Uhr wurde dann in Markkleeberg nicht mehr um Runden, sondern um Punkte gekämpft. Das Turnier war gut organisiert, das Gastgeberteam aus Markkleeberg hatte sich sehr viel Mühe gegeben. Die Spiele waren ausgewogen, doch wollte sich für das Stempelkissen Team nicht der richtige Erfolg einstellen, denn letztlich fehlte immer da oder dort ein Pünktchen zum goldenen Abschluss. Unsere Leipziger Freunde kamen immerhin auf den achten Platz. Den Leuten von Stempelkissen kann allerdings keiner mehr die Aussage des Schiedsrichters im letzten Platzierungsspiel. nehmen. Danach war Stempelkissen nämlich die Mannschaft der Herzen, so!, und da kann man auch schon mal den 11. Platz belegen.
Bei den Leuten von Stempelkissen und bei den Leipzigern war nach dem Duschen die Platzierung schon fast wieder vergessen, ging es doch mit dem geselligen Teil weiter. Man traf sich zum Abendessen in einem indischen Lokal in Leipzig, um genussvoll zu speisen. Dann wurde es langsam dunkel und die Nacht öffnete ihre Pforten. Was liegt da näher, als sich von einem Nachtwächter der Stadt heimleuchten zu lassen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, gemeinschaftlich wurde an einer Stadtführung teilgenommen. Voran ein Nachtwächter mit Geschichten um die Stadt Leipzig. Also Palaver aus der früheren güldenen Stadtgeschichte rund um Bach, Goethe, Mendelssohn, edlen Kaufleuten und anderen Berühmtheiten der vergangenen Epoche. Nach einem letzten „Absacker“ ging es dann um etwa 25.00 Uhr ins Bett.
Der Sonntag und Abreisetag öffnete seine Pforten mit herrlichem Reisewetter. Für eine letzte Fahrradtour trafen sich alle noch einmal am Cospudener See. Der ein oder andere verzichtete jedoch auf die Fahrradtour und kam noch zum Schwätzchen beim Cappuccino in den Biergarten. Zum Schluss wie immer bei solchen Treffen folgte die Aktion Taschentuch! Antreten zur Heimreise nach einem bezaubernden Wochenende, welches aus sportlichen und gemütlichen Gesichtspunkten super war. Herzlichen Dank an die Gastgeber und bis zu einem Wiedersehen im Dezember in Hannover.
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